Willkommen im Hundeblog

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  • Barbara

Was träumt dein Hund?

Zurzeit bin ich etwas angeschlagen, ich bin böse gestürzt und hab mir beide Knöchel verdreht und als Konsequenz jetzt Zinkverbände um die Gelenke und Ruhe verordnet. Also kuscheln Anna und ich jetzt besonders viel auf dem Sofa und ich schlafe mich auch mal wieder richtig aus. Zeit also, um mir Gedanken um meine Fellnase zu machen, die neben mir liegt und im Schlaf zuckt und winselt und auch schon mal knurrt. Träumt mein Hund? Und was träumt er?


Das haben sich bestimmt schon viele Hundenarren gefragt: Die klinische Psychologin Dr. Deidre Barrett von der Harvard Universität glaubt die Antwort zu wissen:

"Menschen träumen über dieselben Dinge, die sie im Alltag beschäftigen und interessieren, nur nicht so logisch und bildlicher. Es gibt keinen Grund anzunehmen, warum dies bei Tieren anders sein sollte. Da Hunde extrem an ihren Besitzern hängen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Hund von Ihrem Gesicht träumt, von Ihrem Geruch, wie er Ihnen eine Freude machen kann oder wie er Sie nerven kann."

Man, das hör ich gerne, ich liebe das Gefühl, wenn meine Bindung zu Anna gut ist, und mir geht es doch genauso, auch Anna kommt öfters in meinen Träumen vor. Kann ich das noch verstärken? Kann ich dazu beitragen, meinen Hund in süßen Träumen schwelgen zu lassen:

"Der leichteste Weg um uns schöne Träume zu garantieren, ist es, tagsüber glückliche Erfahrungen zu machen und genügend Schlaf in sicherer und gemütlicher Umgebung zu bekommen",

so die amerikanische Wissenschaftlerin.

"Das gilt wohl ebenso für die Träume unserer Haustiere."

Aber was passiert beim Hund während des Schlafens?

Genau wie bei uns schließen sich auch beim Hund verschiedene Schlafphasen aneinander an. Erst eine leichte Schlafphase, dann kommt der Tiefschlaf, der in die REM-Phase übergeht. Und in der erkennt man bei Mensch und Hund eine deutliche Augenbewegung unter den geschlossenen Augenlidern. Das REM steht deshalb für rapid-eye-movement, also die schnellen Augenbewegungen.


Und das alles wiederholt sich in mehreren Zyklen, beim Menschen ca. 4 bis 5 mal in der Nacht mit jeweils 90 Minuten, beim Hund sind es in gleicher Zeit viel mehr, etwa 20. Das kann ich bei meiner Terrorzicke auch gut beobachten, wird sich doch immer wird er kurz wach, schaut sich mal eben um und schläft dann wieder weiter. Bei Hunden beträgt der REM-Schlaf übrigens bis 29% des Gesamtschlafes, bei Menschen bis 25 %. Können Hunde sich an Ihre Träume auch bewusst erinnern? Daran zweifeln andere Wissenschaftler wiederum und sprechen hier denn auch lieber von der Erinnerungsverarbeitung als vom Träumen.


Aber ich bin ja kein Wissenschaftler, also glaube ich für mich auch daran, das meine geliebte Anna sich sehr wohl an ihre Träume erinnern kann und das sie natürlich auch träumt.


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