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  • Barbara

Vom Leben mit einem großen Hund

Anna ist groß - Anna ist sogar sehr groß. Und sie ist schwer, sehr schwer. Mit einer Schulterhöhe von über 60 cm und einem Gewicht von 60 kg weiß man, was man an der Leine hat. Und verflucht es manchmal.


Da gibt es die Momente, wenn man ahnungslos durch den Wald stiefelt, die Terrorzicke noch an der Leine, nichts Böses ahnend. Und dann sieht Madame da etwas zwischen den Bäumen und bleib abrupt stehen. Oder noch besser - dreht sich in deinen Weg. Das ist bei einem Dackel oder Mops noch nicht so das Problem, hast du aber einen Hund in der Größe meiner Anna an der Leine, wirst du schnell zum "Hochstolperer". Mehr oder weniger erfolgreich versuchst du dann auf den Beinen zu bleiben. Haltungsnoten liegen im unteren Bereich, Eleganz sieht anders aus. Und du denkst nur: hoffentlich sieht mich keiner.


Oder du kommst um eine Hundebegegnung nicht herum und hast noch die Ermahnung deines letzten Trainers im Ohr: Anderen Hund ignorieren, einfach weitergehen, Hund mitziehen usw. Gut, ich versuch das, ich versuch das wirklich, aber Anna denkt da anders und wenn ich nicht, wie schon oben erwähnt, über meinen Hund stolpere, dann bin ich froh, wenn wir auf der Stelle bleiben und der andere Hund schnell vorbeigeht. Das ist nicht schön, das sind Situationen, die möchte man gerne vermeiden. Und schon hat man dann auch die lieben Experten und anderen selbsternannten Hundeflüsterer im Kopf, die dann, manchmal recht überheblich, sagen: Warum schaffen sie sich denn so einen Hund an, den sie nicht richtig halten können? Und dann heißt es ruhig bleiben. Ich ignoriere solche Bemerkungen inzwischen und lasse mich auch nicht mehr in Gespräche verwickeln. Es nützt nichts. Natürlich wäre es mir auch lieber, Anna wäre bei solchen Begegnungen so wie meine anderen Hunde, die ich bisher hatte. Und die waren immer groß, ich liebe große Hunde. Aber Anna ist nun mal nicht so - und? Was hilft es jetzt, darüber zu lamentieren. Anna und ich haben so viele Trainer- und Übungsstunden hinter uns. Aber Anna ist trotzdem noch immer so. Ich habe es akzeptiert. Ich kann Anna halten. Ich kann nur nicht dabei weiterlaufen, das gebe ich zu.


Also, große Hunde große Probleme? Das ist Quatsch! Große Hunde stellen einen vor andere Herausforderungen als kleine Hunde, kleine Hunde können einem dafür andere Probleme bereiten. Ob ein Hund groß oder klein, kurzhaarig oder langhaarig, alt oder jung ist - jedes dieser Beispiele hat seine eigenen Herausforderungen. Man kommt gut oder nicht so gut damit zurecht. Aber wichtig ist doch, das man damit zurechtkommt und auch erkennt: die Macken meines Hundes gehören dazu, die machen ihn aus, niemand ist perfekt, weder bei Mensch noch Tier. Wofür ich aber kein Verständnis habe sind die Halter, die offensichtlich einen "Problemhund" bei sich haben und ihn nicht an der Leine führen, Hundebegegnungen nicht aus dem Weg gehen, obwohl ihr "Liebling" von weitem schon den "Hulk" raus kehrt, meinen, Hundeschulen oder Trainerstunden seien überflüssig nach dem Motto: "ach, der bellt doch nur, weil er freundlich ist, der ist doch so süß, der Kleine" usw., usw. Und an alle, die wie ich einen nicht ganz so "süßen" Hund auf die Welt loslassen: ihr seit nicht allein, es muß und kann nicht immer alles perfekt laufen. Und das ihr das erkennt, ist der erst Schritt auf dem Weg zu mehr Gelassenheit mit eurem "Problemhund"


#Problemhund #Hundebegnungen #pöbelnderHund #grosseHunde

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