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  • Barbara

Unsere Hunde im Auto - was gibt es zu beachten?

Es gibt immer Situationen, wo Du mit Deinem 4Beiner Auto fahren musst. Ein Besuch beim Tierarzt steht an (und der wohnt bei den meisten ja nicht um die Ecke) oder Du möchtest ein paar Tage in Urlaub fahren und Deine Fellnase soll als Familienmitglied natürlich mit.

Was ist dabei aber zu beachten? Muss der Hund zwingend im Kofferraum transportiert werden? Kann er auf dem Rücksitz oder gar vorne bei Dir mitfahren?



Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Wer ein Fahrzeug führt, hat zudem dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet.“ (§ 23 StVO)

Also ist das Umher tollen Deines Lieblings während der Fahrt schon mal eine ganz schlechte Idee, das würde Dich zu sehr ablenken. Es muss also eine Sicherung her.

Das kannst Du durch verschiedenes Zubehör erreichen:

  • Hundetransportbox

  • Trennnetz oder Trenngitter für den Laderaum

  • Hunde-Autositz

  • Sicherheitsgurt für Hunde

Wenn Du ihn auf der Rücksitzbank transportierst, sollte er angeschnallt sein. Dafür gibt es spezielle Sicherheitsgurte, die aber auf keinen Fall am Halsband befestigt werden. Stellt Dir die Unfallsituation vor, im schlimmsten Fall würde Dein Liebling stranguliert werden. Also besser an einem Geschirr. Auch die Länge des Gurtes ist wichtig. Zu lang hat er keine Wirkung, zu kurz ist es für den Hund sehr unbequem.

Und am besten achtet Ihr auf Gurtsysteme, die über das GS-Siegel (geprüfte Sicherheit) verfügen und einer Überprüfung anhand der Normen ECE R17, ECE R126 oder DIN 75410-2 unterzogen wurden.



Ihr könnt Euch auch eine Transportbox zulegen. Die gibt es in verschiedenen Größen und Materialien. Je nachdem welche Box Ihr wählt, könnt Ihr die auch zu Hause als Schlafbox verwenden oder, wenn Ihr im Urlaub im Hotel einen sicheren Platz für Eure Fellnase braucht. Eine Box bietet eine hohe Sicherheit für den Hund und kann ihn auch vor negativen Eindrücken während der Fahrt schützen. Bei kleinen Boxen sollten die auf jeden Fall auch durch einen Gurt gesichert werden. Große Boxen haben den Nachteil, dass sie schwer zu händeln sind. Dann ist ein fester Einbau im Kofferraum eine gute Lösung. Und vergesst nicht, Eure Lieben mit Ruhe an die Box zu gewöhnen. Bei mir hat das prima geklappt, als ich Anna für eine Woche lang ausschließlich in der Box gefüttert habe.


Achtung: Wenn Ihr Eure Hunde nicht ausreichend sichert drohen Bußgelder:

  • 35 € wenn der Hund nicht ausreichend gesichert ist.

  • Bei Gefährdung des Straßenverkehrs, erhöht sich das Bußgeld auf 60 €. Ein Punkt wird in Flensburg gut geschrieben.

  • Bei einer Sachbeschädigung erhöht sich die Geldbuße auf 75 € und ebenfalls einen Punkt.

  • Gefährdet das Tier den Verkehr und war ohne Begleitung auf der Straße unterwegs, hat der Fahrer eine Strafe von 5 € zu zahlen. Folgt eine Sachbeschädigung erwarten ihn 10 €.

Also, ihr seht, es ist einiges zu beachten, bevor Ihr Eurem Hund die Autotür öffnen solltet.

Hier noch ein paar Tipps:

  • Gewöhnt Eure Lieblinge schon vor der ersten Fahr ans Auto und nicht erst dann, wenn es in den Urlaub geht. Der Hund sollte lernen, dass all die neuen Eindrücke beim Fahren keine Gefahr darstellen und er seinen festen Platz hat.

  • Auch füttern solltet Ihr Euren Hund nicht während der Autofahrt. Tiere sind da sehr nervös und das kann zum Übergeben führen. Also lieber das Essen rechtzeitig vorher verabreichen. Gegen ein, zwei Leckerlis während Fahrt spricht natürlich nichts.

  • Die Nervosität Deines Lieblings sinkt, wenn bekannte und vertraute Gegenstände mitreisen. Kuscheldecke oder Spielzeug, Halsband und Leine. Und bist Du länger unterwegs, denke an ausreichend zu trinken

  • Nicht nur für Dich selber sondern auch für Deinen Hund solltest Du Pausen einplanen. Ein kurzer Auslauf in Pausen hilft beim Stressabbau Deines Hundes.

  • Eine angenehme Temperatur im Auto ist für Deinen Hund genauso wichtig wie für Dich!

Und dann noch:

Bei Reisen ins Ausland den Heimtierausweis (Impfpass) nicht vergessen. Er ist für Deinen Hund wie der Personalausweis für Dich. Du solltest Dich vorab informieren, welche Bestimmungen für die Einreise mit Deinem Hund gelten. Mit Anna (Boerboel) darf ich z. B. nicht nach Frankreich, nicht in verschiedene Kantone in der Schweiz und auch nicht nach Dänemark.

Was Ihr machen könnt, wenn Eurem Liebling bei der Fahrt ständig schlecht wird, erzähle ich Euch im nächsten Post.

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