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  • Barbara

Tut-Nixe und das positive Gegenteil


Anna in unserem Lieblingswald

Gestern hatte ich einmal eine Begegnung der erfreulichen Art.


Anna und ich, wir beide haben unseren Lieblingswald. Wir gehen fast ausschließlich dort spazieren. Warum? Na ja, mit meiner Terrorzicke sind Hundebegegnungen nicht wirklich entspannt (Ja, ich weiß auch, dass das Problem hauptsächlich am „Frauchenende“ der Leine liegt, kann ich aber nicht so einfach abstellen).

In unserem Lieblingswald kann ich eine super Runde laufen, dauert so 45 Minuten und geht zur Hälfte an Feldern und zum anderen Teil komplett durch den Wald. Und das tolle: Der Weg ist gerade und sehr übersichtlich. Ich sehe also von weitem schon, was uns entgegenkommt und kann reagieren. Und reagieren heißt bei uns: Anna kommt an die Leine – egal was da kommt – das ist für mich auch ein Zeichen von Respekt und Höflichkeit. Nicht jeder findet es toll, wenn ein 60-kg-Hund auf ihn zuläuft.

Und oft genug habe ich dann das Problem, dass die Hunde, die uns entgegenkommen, nicht angeleint werden.



„Der tut nix“ – ich hasse diesen Satz. Es geht nicht darum, dass DER nichts tut. Es geht darum, dass auch ich viel entspannter bin, wenn uns angeleinte Hunde begegnen. Konsequenz daraus: ich entspannt – Anna entspannt – Hundebegegnung entspannt.

Ich finde immer, bei solchen Begegnungen erkennt man schnell, wer seinen Hund im Griff hat, welcher Hund gut erzogen ist und welche Halter Verstand für Hunde aufbringen. Das Negativ-Beispiel sind unsere lieben „Tut-Nixe“, die

  • nicht hören

  • einfach auf den anderen Hund zustürmen

  • womöglich noch bellen

  • sich aufplustern

  • usw.

Und da hat Anna ein Problem. Solange der Hund gegenüber sich Hunde-gerecht verhält und nicht den Macho raushängen lässt, ist er Anna egal. Aber wehe, der andere meint: „Ich bin hier der Boss“. Ne! Bist du nicht“ erklärt Anna ihm dann unverzüglich. Und Anna weiß auch genau, dass ihr so schnell kein anderer Hund etwas entgegenzusetzen hat.

Nun also zu meiner positiven Begegnung. Die nette Dame kam uns mit ihrem Hund (mittelgroß) an der Schleppleine entgegen. Sobald wir uns gesehen hatten, wurden beide Hunde angeleint. Sie ging ruhig auf uns zu, ignorierte Anna und als ihr Hund kurz fixieren wollte, wurde er abgelenkt. Sie war entspannt, ich war entspannt und wir konnten ohne irgendein Problem aneinander vorbei.



Erst als wir uns schon passiert hatten, legt sie ihren Hund ins Platz und sprach mich an. Ihr war Annas Rucksack aufgefallen und die Frage kam: „Warum trägt der Hund Taschen?“ Wir hatten noch ein sehr informatives und nettes Gespräch und die Hunde waren die ganze Zeit entspannt, auch meine Terrorzicke.

Danke! Danke nochmal für eine Hundehalterin, die in meinen Augen alles richtig gemacht hat. So sollte es immer sein.

Ich bekomme viele scheele Blicke und auch Kommentare, wenn mein „Monster“ bei Hundebegegnungen an der Leine ausrastet. Oft ärger ich mich sehr, ich habe Anna im Griff, es muss sich niemand Sorgen machen, dass ich meinen Hund nicht halten kann. Allerdings kann ich auch nicht elegant und mit super Haltungsnoten an anderen Hunden vorbei.

Wenn dann Kommentare kommen, biete ich auch oft an, mit unseren Hunden erstmal an der Leine ein Stück zu laufen, das reicht normalerweise, damit Anna sich beruhigt. Aber das wollen die wenigsten. Warum nur? Vielleicht, weil auch ihr Hund nicht sauber an der Leine läuft?


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