Willkommen im Hundeblog

Wenn Ihr kommentieren oder Beiträgen folgen möchtet, könnt Ihr Euch mit Eurer Mailadresse oder Eurem Facebook-Account für den Blog registrieren. Mit der Registrierung stimmt Ihr meinen Datenschutzrichtlinien/Privacy Policy und der Nutzungsbedingung/Terms of Use für den Blog zu. Beides könnt Ihr bei der Registrierung über Links einsehen.

Beiträge können Werbung enthalten. Diese wird in meinen Beiträgen durch den Hinweis Werbung oder bei Affiliate-Links durch ein * gekennzeichnet.

Für den Inhalt der Beiträge meiner Gastautoren sind diese eigenverantwortlichund ich übernehme keine Haftung. Und jetzt: Viel Spaß

  • Barbara

Schnüffelstar und Frühwarnsystem

Unsere Tiere, egal ob Hund oder Katze, haben eine ganz hervorragende Nase. Mit der können sie so einiges erschnüffeln. Als Drogenspürhunde sind uns Hunde ja schon längst bekannt, aber sie können noch viel mehr.



So „erschnüffeln sie, wenn du krank bist oder irgendetwas mit deinem Körper oder deiner Seele nicht stimmt. Und viele von uns haben das auch schon live erlebt. Ich werde nie vergessen, dass meine Katze vor vielen Jahren plötzlich total anhänglich wurde und mir immer um die Beine strich und meine Nähe suchte. Lag ich auf dem Sofa, lag sie immer bei mir und schnurrte in einer Tour. Was war die Ursache? Ich war schwanger und wusste es lange nicht, erst zum Ende des 5 Monats wurde mir das bewusst. Meine Katze hatte aber bereits 2 Monate vorher darauf reagiert.


Oder meine – leider inzwischen verstorbene - Hündin Paula. Die hat mich durch eine schlimme Zeit meines Lebens begleitet und immer wenn es mir wirklich schlecht ging, war Paula sofort zu Stelle und war mein Seelenhund mit ganz viel Trost. Ich denke, dass auch ihr viele solcher Geschichten erzählen könntet.

Unlängst haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Vierbeiner tatsächlich in der Lage sind, die Mimik von Menschen zu lesen und darin bestimmte Gefühle zu erkennen – Hunde empfinden Empathie.


Doch unsere Partner mit der kalten Schnauze besitzen noch ganz andere Fähigkeiten. Fähigkeiten, die unter Umständen unser Leben retten können. Der Geruchssinn eines Hundes ist dem der Menschen meilenweit überlegen. Die Riechschleimhaut unserer Fellnase ist etwa 150 Quadratzentimeter groß, unsere eigene misst lediglich fünf. Während wir darauf gut fünf Millionen Riechzellen besitzen, hat ein Hund unglaubliche 200 Millionen. Mit dieser Supernase ist er tatsächlich in der Lage bestimmte Krankheiten zu erschnüffeln.

Beispiel Krebs

Der Atem von krebskranken Menschen z. B. hat einen hohen Gehalt von Benzol. In vielen Studien habe die Tiere mit über 88 Prozent angezeigt, das der Mensch vom Krebs befallen war. Aufgrund dieser Ergebnisse werden zunehmend Vierbeiner als Krebsspürhunde ausgebildet, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen. Wissenschaftler gaben an, dass sich hierfür insbesondere Schäferhunde eignen.

Beispiel Diabetes

Lange bevor der Mensch überhaupt merkt, dass er in den Unterzucker gerät, verändert sich bereits die Zusammensetzung seines Schweißes. Genau das riecht der Hund (der Geruch sei süßlich wie Äpfel) und kann ihn rechtzeitig warnen.


Epilepsie

Oder epileptische Anfälle: Auch hier verändert sich die Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten vor einem Anfall, das merkt der Hund mit seiner feinen Nase sofort.

Immer mehr Hunde werden deshalb als Therapiehunde ausgebildet. Ihnen werden bestimmte Signale beigebracht, etwas ein leichtes Anstupsen oder das Auflegen der Pfote. Die Ausbildung zum Diabetesspürhund dauert fast zwei Jahre. Bei Epilepsiespürhunden werden die Hunde darauf trainiert, bei einem drohenden Anfall den Alarmknopf im Haus des Patienten zu betätigen oder wenn der Anfall in der Öffentlichkeit bereits passiert ist, den Betroffenen nach Hause zu führen. Auch sollen Hunde Menschen mit Angststörungen helfen und frühzeitig eine Panikattacke erkennen.

Welche Hunde eignen sich als Therapiehunde?

Nicht die Rasse ist ausschlaggebend, wichtig ist die Bindung zwischen Hund und Halter. Es gibt dennoch einige Rassen, die sich etwas besser eignen als andere. Hunderassen, die für die enge Zusammenarbeit mit Menschen gezüchtet wurden. Gesellschafts- und Begleithunde, die freundlich, friedlich und menschenbezogen sind wie der Malteser, Mops oder Pudel s. Oder Hütehunde, Gebrauchs- und Arbeitshunde wie der Deutsche Schäferhund, der Berner Sennenhund oder Australian Shepherd , die gerne mit Menschen zusammen arbeiten und bei guter Erziehung gehorsam und treu sind. Die für ihre Ruhe bekannten Bernhardiner, Leonberger oder Neufundländer. Manche Jagdhunderassen, etwa der freundliche Beagle, der Labrador oder Golden Retriever mit ihrem ausgeprägten "will to please" (Wille, zu gefallen), sind ebenfalls bei entsprechender Sozialisierung gute Therapiehunde.


Ich hab euch noch ein paar Links rausgesucht, um das Thema zu vertiefen:

Aus dem Focus

Academy für tiergestützte Therapie


#therapiehunde #hundeschnüffelnkrankheiten #hundespürhunde #diabetesspürhunde #epilepsiespürhunde #spürhunde