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  • Barbara

Mein Hund bekommt laut Testament alles – geht das?


Halter verstirbt - was passiert mit dem Hund?

Ganz aktuell gab es in meinem Bekanntenkreis zwei Fälle, wo Herrchen oder Frauchen verstorben waren und der Hund zurückblieb.


Was dann?


Bei beiden Fällen musste nun ein neues Zuhause für die Tiere gesucht werden. Nicht immer einfach und auch oft traumatisch für den Hund.

Wenn man viel Glück hat, kann der Hund in der Familie bleiben und ein Verwandter oder guter Freund übernimmt ihn. Aber was, wenn nicht.

Oder man möchte schon vorher regeln, dass derjenige, welcher sich bereit erklärt, den geliebten Hund im Notfall zu übernehmen, auch finanziell unterstützt wird.


Also macht man ein Testament und setzt seinen lieben Hund als Erben ein?
Falsch!

Laut Gericht ist ein Hund keine rechtsfähige Person und kann daher nicht erben, so die Richter. Sobald das Tier als Erbe bestimmt wird, ist das Testament unwirksam, mit der Folge, dass die gesetzliche Erbfolge in Kraft tritt.

LG München I 2003 zu entscheiden (Az: 16 T 22604/03) oder auch

LG Bonn 2009 (AZ: 4 T 363/09)


Was kann man denn dann noch unternehmen, um seinen Liebling im Notfall gut versorgt zu wissen?


Tipp:

Vererben Sie einer Person oder einem Tierheim, Tierschutzverein oder Gnadenhof das Vermögen oder einen bestimmten Betrag unter der Maßgabe, dass diese den Hund versorgt, solange er lebt.

Im Idealfall nehmen sie schon vorher Kontakt auf und klären alles ab oder sie benennen eine für sie vertrauenswürdige Person, die sich um alles kümmert.

Auch ich werde in den nächsten Wochen mal in mich gehen und überlegen, wie ich mein Testament ändere, um sicher zu sein, dass es Anna auch gut geht, wenn ich mal nicht mehr bin. Ich bin zwar „erst“ 54 Jahre alt und normalerweise wird Anna mich nicht überleben, aber ein Unfall kann passieren, oder eine Krankheit bricht aus. In den letzten drei Wochen bin ich privat durch 3 Beerdigungen gegangen und ein Familienmitglied wurde sehr krank. Alles Situationen, die mich, auch im Hinblick auf meine Tiere, sehr nachdenklich gemacht haben.

R.I.P kann nur derjenige, der das, was er hinter sich lässt, geregelt hat.


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