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  • Barbara

Hunde und Depressionen - wie hängt das zusammen?

Sorry, der Titel mag vielleicht etwas irreführend sein. Gemeint ist nicht, dass Hunde an Depressionen leiden. Können Hunde denn an Depris leiden? Das wäre mal ein Thema für einen anderen Post.

Nein, ich meine damit, was mein Hund für mich bedeutet, wenn‘s mir mal wieder nicht so dolle geht. Und ich schreibe das jetzt auch wirklich nur über mich! Ich bin keine Expertin für diese schlimme Krankheit.

Ich bin da eher diejenige mit den Teilzeitdepressionen, mit den üblen Stimmungsschwankungen, gerade auch im Herbst und Winter, wenn draußen alles dunkel und trübe wird. Dann sieht es in mir auch oft dunkel und trübe aus und ich möchte mich am liebsten verkriechen. Gar nichts macht dann noch Spaß, gar nichts kann mich motivieren. Außer: meine Anna.

Meine beste Medizin hat 4 Pfoten und eine feuchte Nase (eine sehr große Nase), will ich Trübsal blasen kuschelt sie sich an, hab ich schlechte Laune sieht sie mich mit großen Augen an und lässt sich nicht wegschieben. Und sie hat damit immer Erfolg! Wenn ich sie anblaffe legt sie den Kopf schief als wollte sie sagen: „Frauchen, ich kann doch nichts dafür …“ und sie verzeiht mir sofort.

Viele von Euch werden mir bestimmt Recht geben, haben sie es doch ähnlich erlebt. Und es muss ja nicht mal ein Hund sein, jedes Tier, das man in sein Herz geschlossen hat, ist ein Seelentröster. Es hat einen Grund, dass immer mehr Hunde als Therapiehunde arbeiten (lest dazu auch meinen Post vom 26. Dezember in der Kategorie „Leben mit Hund“ – Der Hund als Seelentröster).

Motivation fehlt in dunklen Depriphasen? Anna bringt mir Motivation wieder bei. Ein Hund muss vor die Tür, muss laufen, muss beschäftigt werden. Also rein in die Outdoor-Schuhe, alte Jacke an und ab in den Wald.

Und da können wir laufen, Anna und ich. Und ich denke nach über tausend Sachen, immer unterbrochen von meinem spielenden Hund, und ich denke: all die tausend Sachen, die mich so nerven, sind die denn wirklich so schlimm, was kann ich dagegen machen und und und.

Im Wald kommen mir immer die besten Ideen, im Wald lebe ich auf. Ich laufe ohne Musik, ohne ständig mit Anna zu sprechen, die versteht mich auch mit Blicken und Gesten. Ich liebe diese Ruhe, ab und zu ein Vogelzwitschern, manchmal höre ich den Kuckuck oder in der Ferne einen anderen Hund bellen.

Nur manchmal, wenn es dann wirklich nur noch matschig ist und ich gar nicht mehr weiß, wo ich noch hintreten soll, dann hilft mir auch die Ruhe im Wald nicht mehr aus meinem Stimmungstief. Aber Anna, Anna hilft immer.

Und ich denke: „Mein Hund, ich liebe Dich!“


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