Willkommen im Hundeblog

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  • Barbara

Graue Schnautze - unser Hund wird alt.

Da ich ja nun auch schon in der zweiten Hälfte meines Leben steht (wenn man davon ausgeht, das ich 100 Jahre alt werde) habe ich schon einige Male miterlebt, wie es ist, wenn die geliebte Fellnase langsam älter wird.

Am intensivsten war dieses Erlebnis mit meiner Boerboelhündin Paula. Bei Paula merkte man das Alter erst wirklich in ihrem letzten Jahr (Paula wurde 8 Jahre alt).

Sie blieb immer öfters liegen und wurde im Haus gemütlicher - draußen aber mochte sie plötzlich keine Hundebegegnungen mehr, das wurde ihr einfach zuviel.

Wenn es sehr kalt war und sie kam von draußen ins Haus und legte sich auf ihre Decke, war sie das ein oder andere mal inkontinet. Ich hatte versucht, Paula an einen Mantel für diese kalten Tage zu gewöhnen, aber sie hat sich da extrem stur (wer Boerboels kennt weiss, wie stur ich meine...) gegen gewehrt. Egal, sie und ich konnten mit der Pfütze ab und an leben.

Was extrem zunahm war ihre Angst vor lauten Geräuschen, Silvester wurde im Alter für Paula ein entsetztliches Erlebnis. Früher hatte ihr das nie etwas ausgemacht, als sie so 6 Jahre alt wurde fing es an. Sie zitterte extrem, sobal die ersten Knaller kamen wollte sie nicht merh vor die Tür - nicht mal zum pinkeln - und auch in den Tagen nach dem Jahreswechsel war es sehr problematisch.

Aber mit Paulas Altersproblemen hatte ich noch Glück, sie war bis vor ihrem Tod sehr gesund und bekam im Dezmeber vor 3 Jahren Krebs. Sie mußte nicht lange leiden. Nach nur 3 Wochen haben wir sie gehen lassen.



Es kann aber sein, das Du mit Deinem alten Hund mehr Sorgen bekommst.

Wie sich das Alter bemerkbar macht, ist unterschiedlich. Oft fordert der Hund weniger Beschäftigung und schläft mehr. Dann wird Muskelmasse abgebaut, und Fettpölsterchen setzen an. Auch Hunde bekommen graue Haare und die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab. Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmend schlechter. Der Geschmackssinn ändert sich, da werden einige Hunde plötzlich schlechte Esser oder wollen das alte Futter nicht mehr. Jetzt wird es Zeit, sich über einen Futterwechsel Gedanken zu machen. Ein Futter, das dem veränderten Stoffwechsel Deines Seniors besser gerecht wird.

Bei einigen arbeiten die Organe anders, träger, wenn Dein Hund auf einmal viel mehr trinkt oder auch gar nicht mehr, solltest Du die Blutwerte kontrollieren lassen. Viele Krankheiten tauchen bei alten Hunden häufiger auf. Unter anderem sind das Erkrankungen der Zähne, Herzprobleme und Nierenkrankheiten. Aber auch Diabetes, Arthrose, Krebs und geistige Fehlfunktionen können den Hunde-Senioren zu schaffen machen. Die folgenden Symptome sind weit verbreitet und können darauf hinweisen, dass Dein alter Hund krank sein könnte:

  • Erhöhter Durst oder vermehrtes Wasserlassen

  • Starker Mundgeruch

  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder Hochspringen

  • Erhöhte Steifigkeit oder Humpeln

  • Übermäßiges Hecheln oder Bellen

  • Verwirrung oder Orientierungsprobleme

  • Veränderungen von Haut oder Fell

Wenn Du also etwas davon bei Deinem Liebling feststellst, zögere nicht und stell Deinen Hund beim Tierarzt vor. Meine Devise: lieber einmal mehr beim Doc als einmal zuwenig.

Alte Hunde brauchen mehr Zeit, um Aufgaben zu verstehen, da sich Verknüpfungen im Gehirn nun langsamer bilden. Damit Dein Hund nicht "einrostet biete ihm Denk-Herausforderungen an. Es gibt da vielfältige Denkspiele, die Dir und Deinem Hund sicher Spaß machen. Große Hunde “altern” meist schneller als kleine und übergewichtige Hunde mit zu wenig Bewegung schneller als schlanke und fitte Hunde.

Es ist nicht aufwendig, Deiner Fellnase das Alter zu erleichtert. Es kostet nur etwas Mitdenken, etwas Mitfühlen und etwas Verständnis...

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