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  • Barbara

Es ist so heiß!


Viele Hunde liegen gerne in der Sonne. Aber achte auf sie!

Nicht nur wir schwitzen, auch unsere lieben Fellnasen haben mit der Hitze zu kämpfen. Viele Hunde leiden sogar sehr unter der Hitze. Bei Hunden funktioniert die Wärmeregulation anders als bei uns Menschen. Wir schwitzen und verdunsten dabei Feuchtigkeit über die Hautoberfläche, wodurch unserem Körper Wärme entzogen und er gekühlt wird. Hunde haben die Möglichkeit kaum, denn sie schwitzen nicht so wie wir. Ihre Wärmeregulation funktioniert hauptsächlich über ihre Schweißdrüsen an den Pfoten und ganz wichtig: übers Hecheln.

Hitze ist also auch für unsere Hunde eine sehr große körperliche Belastung!


Besser ist ein Platze im Schatten

Wie können wir unseren Fellnasen helfen und sie unterstützen? Was sollten wir vermeiden?

  • Ich habe das mit meinen Hunden immer so gehalten, was mir zu viel wurde (Sonne) habe ich auch meinen Hunden nicht mehr zugemutet. Also ab in den Schatten.

  • Auch habe ich nicht die geringste Lust in praller Sonne über eine staubige Straße zu laufen. Also wenn Gassirunde dann früh morgens oder spät nachmittags und abends. Und nicht so lange wie sonst. Erschreckend finde ich immer die Herrchen oder Frauchen, die mit ihrem Hund bei 30 Grad und pralle Sonne ihre üblichen Runden mit dem Fahrrad fahren, ich finde, das muss nicht sein. Jedem Menschen wird auch von sportlichen Aktivitäten in der Sonne abgeraten.

  • Toben und Spiele habe ich ins Haus verlegt und auf keinen Fall in die Sonne.

  • Hund im Auto: Ein absolutes Reizthema, gerade auch auf Facebook. Natürlich sollte Ihr den Hund bei hohen Temperaturen nicht lange allein im Auto lassen. Und wenn Ihr einen Hund im Auto seht, dem es definitiv schlecht geht solltet Ihr auch versuchen, Halter oder Polizei zu erreichen. Aber mal ehrlich, wenn ich mal eben nach der Gassirunde noch beim Aldi eine Tüte Milch holen muss, dann ist mein Auto immer noch klimatisiert und angenehm kühl und mein Hund wird keinen Hitzschlag sterben.

  • Zwing Deinen Hund nicht nach draußen, wenn er nicht will. Dein Liebling weiß schon genau, was ihm guttut und was nicht. Und wenn er lieber im abgedunkelten Zimmer liegen möchte und auf die tägliche Runde gut verzichten kann, dann lass ihn an solchen Tage die Ruhe, um die Temperaturen zu verkraften.

  • Du kannst ihm ein kleines Kinderplanschbecken auf die Terrasse stellen, wenn Du einen Garten hast mach doch Wasserspiele mit dem Schlauch oder Rasensprenger mit ihm (falls er sowas toll findet).

  • Stell ihm immer wieder genügen kaltes Wasser hin, er muss viel trinken bei der Hitze.

  • Wenn Dein Hund gern ins Wasser geht, dann fahr mit ihm an einen See (Anna mag kein Wasser, diese Option habe ich leider nicht), vielleicht liebt er es mit Dir zu schwimmen.

  • Ich habe immer eine Wasserflasche dabei, wenn wir bei solchen Temperaturen unterwegs sind.


Für ausreichend Wasser sorgen

  • Ich gebe Anna auch gerne mal einen Eiswürfel oder packe Joghurt in den Kong und friere den ein. Den Eiswürfel schiebt sie erst immer über die Fliesen und hat auch noch irren Spaß dabei.

  • Bei Hunden mit sehr dichter Unterwolle kann man die etwas auskämmen, evtl. den Hund scheren, aber nicht zu kurz, auch Hunde können Sonnenbrand bekommen.

  • Es wird immer wieder vor heißem Asphalt gewarnt. Ich kann dazu leider nichts sagen. In 30 Jahren, die ich nun schon mit Hunden lebe, hatte ich nie ein Problem mit verbrannten Pfoten (Ich gehe aber auch nicht in praller Sonne mit dem Hund raus).

  • Manche Hunde liebe es aber auch, sich in die pralle Sonne zu legen. Meine Paula war so ein Borboel. Pralle Sonne im Sommer oder direkt vor dem Kaminfeuer im Winter. Trotzdem sollte ihr den Hund nach einiger Zeit aus diesen Situationen bringen. Der Hund wird durch die Wärme träge und kann evtl. nicht mehr abschätzen, wann es genug für ihn ist. So etwa noch 30 Minuten solltest Du ihn zu Abkühlung anregen.


Nasse Handtücher? Ja, aber nicht übertreiben!

  • Hund und nasse Handtücher: Immer wieder liest man unterschiedliche Informationen darüber, ob man den Hund in nasse Tücher wickeln soll. Ich habe bei meiner Tierärztin nachgefragt. Fazit: nasse Handtücher ja, aber nicht großflächig und nicht permanent. Die Gefäße des Hundes sind durch die Hitze geweitet. Wenn jetzt plötzlich großflächig Kälte auf den Hundekörper trifft, kann es so einer Schocksituation kommen. Also in Maßen können nasse Tücher dem überhitzten Hund Erleichterung verschaffen.

  • Mein Tipp an Euch: Verlasst Euch eine wenig auf Euren gesunden Menschenverstand. Was Ihr Euch nicht zumutet bei solch sommerlichen Temperaturen, das solltet Ihr auch Eurem Liebling nicht zumuten.


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