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  • Barbara

Annas Tagebuch Nr. 12 - Hundemesse heißt das Wort ...

Mensch, war das ein Wochenende. Einmal im Jahr wird Frauchen ganz stressig, da sagt sie immer: Anna, es ist Messe, benimm dich. Wann habe ich mich denn mal nicht benommen? Ich weiß gar nicht was sie meint. Egal. Also, es war Messe. Das ist soooo anstrengend. Geht schon morgens los, Frauchen ist hektisch und blafft Herrchen an, der bleibt ganz cool (ja ich hab ein tolles Herrchen). Dann ins Auto und stellt Euch vor, wir fahren nicht zu meinem Lieblingswald. Was soll das denn? Nein, wir fahren nach Münster.


Und dann geht’s los. Der Eingang ist da immer ganz eng. Und von allen Seiten kommen ganz ganz viele Leute mit Bollerwagen und die machen höllischen Krach – ratter ratter quitsch kabum ratter ratter – das macht mich ganz verrückt. Und dann sind da noch die vielen anderen Hunde, in Kisten auf dem Knatterwagen oder zu Fuß. Und die Kläffen die ganze Zeit. Da bekomm ich Kopfschmerzen von … Aber wenn wir da durch sind wird’s besser. Glaubt mir, ich bin aber erstmal noch total aufgeregt, genauso wie Frauchen. Langsam kommen immer mehr Leute und die sind toll, die bewundern mich! Ich bin ein Star! Holt mich nicht raus! Ich werde gestreichelt und geknuddelt und ich liebe es. Frauchen, schau doch mal nach ob ich vom ganzen Streicheln jetzt ne kahle Stelle auf dem Kopf habe? Nein? Puh, da bin ich aber erleichtert. Und Hundekumpel sind da, die sehen genauso aus wie ich – solche wie mich sehe ich selten, da freu ich mich gleich nochmal doppelt. Frauchen sagt: „die gehören zu deiner Rasse, Anna“. Toll, ich liebe Rasse, wenn da so klasse Männchen dabei sind. Die haben mir gut gefallen.


Und es waren noch ganz viele andere Hunde da, die sahen aber nicht so aus wie ich. Große, kleine, dünne, dicke, welche fast ganz ohne Fell, welche mit ganz viel Fell, und welche die ganz verrückt waren. Die haben immer versucht, an meinem Po zu schnuppern. Aber da bin ich ganz cool geblieben. Wenn die dann immer noch nicht aufgehört haben, dann hab ich mich mal ganz kurz umgedreht. Und gut war's… Und stellt Euch vor, es gab sogar noch größere Hunde wie mich. „Irische Wolfshund“ hat Frauchen die genannt. Da musste sogar ich hochschauen. Echt beeindruckend. Wir sind natürlich auch durch die ganzen Hallen gelaufen. Wie im Schlaraffenland. Überall in Nasenhöhe (o.k. Nasenhöhe heißt bei mir ja eigentlich Tischhöhe) gab's die tollsten Leckerchen – UND ICH DURFTE NIRGENDWO DRANN. Achtung Frauchen: Kumpel hat was auf dem Teppich hinterlassen! Aah, sie hat's noch gesehen. Hat der aber sein Frauchen oder Herrchen schlecht erzogen, dass die das nicht wegmachen …

Streichelstunde im Ring


Zweimal am Tag sind wir dann in so einen „Präsentationsring“ gelaufen. Alle meine Boerboel-Kumpel und ich. Da durften wir dann mal zeigen, wie wir so sind. Und das, wo wir doch gar keine Laufsteg-Erfahrung haben? Egal, brauchten wir da nicht, wir sind alle Naturtalente. Ich hab mich in die Brust geworfen und bin richtig stolziert und ich hab mein Frauchen ganz stolz gemacht. Hach, das sind so Momente … Aber Leute, ich kann Euch sagen: zwei Tage Messe reichen mir da auch. Jetzt lass ich mich lieber wieder von Frauchen auf dem Sofa streicheln und knuddeln, das ist nicht so anstrengend … Eure Anna


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