Der Hundeblog Buchtipp

Der Pfoten-Pfad

Fernab moderner Trends den Weg zum Hund finden

Auf Eckard Wulfmeyer bin ich vor 1 Jahr über Facebook gestoßen. Ich fand die vielen positiven Kommentare unter dem damaligen Beitrag toll - ich habe ja auch so eine Terrorzicke zu Hause, mit der ich schon viel ausprobiert habe, aber irgendwie fehlen die wirklich guten Ergebnisse.

Und da Eckard ja auch Intensiv-Seminare anbietet - siehe auch meinen Beitrag beim Thema Hundeschulen - wollte ich mehr wissen. Also hab ich mir so gedacht, bevor ich dort für eine Woche hinfahre, schau ich mal nach mehr Informationen. So bin ich über Amazon auch auf sein Buch "Der Pfoten-Pfad" aufmerksam geworden. Und hab es mir bestellt.

Wenn dein Hund an der Leine zieht oder Artgenossen anpöbelt oder wieder erstmal ausgiebig schnüffeln muss, wenn du ihn rufst, dann hast du genau drei Möglichkeiten: du kannst weiter die nächsten Jahre damit leben, du kannst weiter versuchen zu üben und zu hoffen ...

Eckard schreibt sehr kurzweilig über sein Verständnis zu Hunden und deren Verständnis zu Menschen. Damit ist eigentlich schon alles gesagt ... natürlich nicht.

Es geht im Buch darum, was zwischen Hund und Halter abläuft oder eben auch nicht. Es geht darum, das Verhalten seines Hundes zu verstehen und warum so viel falsch läuft in dieser Beziehung.

Wer jetzt nach Lösungsvorschlägen mit speziellen Übungen für die unterschiedlichsten Situationen sucht, der sollte sich vielleicht andere Bücher ansehen.

Eckard beschreibt viele Alltagssituationen, die sich als Automatismus eingeschlichen haben und mir erst beim Lesen bewußt geworden sind - oft habe ich gedacht: ja genau, so läuft es bei mir auch, da hab ich ja noch nie drüber nachgedacht. Und weil es mir bewusst wurde, war ich in der Lage, einiges zu änderen.

Trainingspläne und Gebrauchsanweisungen für den Hund sucht man in diesem Buch vergebens, würden sie doch nur Mensch und Hund in eine Form pressen wollen und die Einzigartigkeit einer jeden Beziehung zwischen Mensch und Hund nicht gerecht werden.

Das Buch hatte mich also fasziniert - so sehr, das ich Kontakt aufnahm und wir im Sommer eine Woche im Pfotenland zu Besuch waren. Und es hat mir viel gebracht. Was ich im Buch schon begonnen hatte, konnte ich dann mit der tollen Hilfe von Eckard und seinen Trainerinnen umsetzten. Was ich im Buch schon festgestellt hatte, Eckards Verständnis von Hund und Mensch, wurde mir im Training bewiesen. Ich, und nicht mein Hund, muss mich ändern - das ist das Fazit des Buches.

Auf Amazon könnt Ihr auch einen Blick ins Buch werden und Rezensionen lesen.

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